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Heroine* of the month: Vanessa Spanbauer

Vanessa Spanbauer ist eine Tausendsasserin. Sie schreibt für verschiedene Medien, ist Studentin im Master und Aktivistin. Es gibt in Österreich wenige Projekte zu Rassismus, in denen sie nicht irgendwie mitgemischt hat und immer noch mitmischt.

Von Diana Köhler

Foto: Helena Wimmer

Unsere neue Heroine of the month im Juni: Vanessa Spanbauer. Die ist nämlich so umtriebig, so aktiv und ist bei so vielen wichtigen Initiativen und Projekten dabei, dass wir uns gefragt haben: schläft diese Frau überhaupt noch? (Die Antwort ist natürlich: Ja! Wenn sie nicht gerade mit ihrem Hund spazieren gehen muss)

Strukturellen Rassismus auch in Österreich

Auch wir haben kurz nach dem tragischen Tod des Schwarzen US-Amerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten „Im Zentrum“ auf ORF2 geschaut. In der Gesprächsrunde ist auch Vanessa Spanbauer gesessen. Natürlich wusste sie, dass es bei einer Diskussion über strukturellen Rassismus nicht nur um die USA gehen darf. Sie hat die Probleme, die Schwarze Menschen auch in Österreich schon ewig begleiten, in die Sendung geholt.

Sie sagt darin klar, dass es heutzutage nicht mehr geht, dass Menschen zu Rassismus keine Position beziehen. „Entweder, man ist okay damit, dass Menschen so getötet werden, oder man ist nicht okay damit.“ Denn Rassismus sehe man im Bildungsbereich, im Gesundheitsbereich, in der Politik und vor allem im Alltag – wenn man denn hinschaut.

Eine Veränderung muss her!

Um diesen Rassismus, der Schwarzen Menschen in den meisten ihrer Lebensbereiche widerfährt, dreht sich auch die Arbeit von Vanessa Spanbauer. Sie ist Journalistin, aktuell beim feministischen Magazin an.schläge, und früher schon für den Standard, Vice, Noisey oder BIBER geschrieben. Außerdem ist sie Chefredakteurin des Magazins „Fresh – Black Austrian Lifestyle“.

Der Appell von Vanessa Spanbauer an Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind: Mischt euch ein. Die Veränderung muss auch von weißen Menschen mitgetragen werden.