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Feministischer Kampftag 2021

Bleibt wütend!

Am 8. März ist feministischer Kampftag. Weltweit zücken Unternehmen und die Politik ihre feminism-washing-Maßnahmen, um zu versichern, dass Frauen* gesehen und “berücksichtigt” werden. Am 9. März führen wir dann genau mit diesen Menschen wieder dieselbe Gender-Debatte. Daher ist der feministische Kampftag auch kein Grund zu feiern, sondern steht für den Kampf, den wir führen. Laut, sichtbar und vor allem gemeinsam.

Wir sind wütend

Immer noch führen wir dieselben Debatten, müssen Menschen erklären was “Nein” heißt, für unsere Sichtbarkeit kämpfen und unsere Positionen gegen das Patriarchat verteidigen. Immer noch ärgern wir uns über sinnloses Gerede alter weißer Männer zum Thema Feminismus bei denen uns jedes Mal der Satz Du hast einfach Angst” auf den Lippen liegt. Angst davor, dass Gleichberechtigung anderen etwas wegnehmen” könnte. Aber wie heißt es so schön: Gleichberechtigung ist kein Kuchen! Wir profitieren alle davon. 

Wut hält wach

Auch wenn das zynisch klingen mag, ist es unser täglich Brot.
Und daran ändert auch kein weltweiter Frauentag etwas. Was so ein Tag aber ändert ist, dass vielleicht ein, zwei oder auch drei Menschen das Lager wechseln. Weg von Gendern ist kompliziert”-Rufen, hin zu Interesse und offenen Ohren. Wir wollen nicht streiten,, wir wollen miteinander eine gleichberechtigte Zukunft gestalten. Wir werden mehr. Wir verbünden uns, kommen aus allen Ecken und werden nicht müde uns für eine bessere Zukunft für ALLE einzusetzen.

Bildet Banden!

Deswegen möchten wir euch heute mit aller Wut, die wir haben, sagen: Sprecht über Feminismus, tragt unsere Forderungen raus, seid unbequem, führt Gespräche bis zum Ende und vor allem und am wichtigsten: Seid euch sicher, dass ihr nicht alleine seid. Wir sind viele!

Solidarity, Sisters!