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Bericht über die Monatsversammlung im Jänner

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von Kerstin Kraus

Du wolltest schon immer wissen, was bei der Sorority Monatsversammlung (MV) eigentlich passiert? Wir geben dir hier ein paar Einblicke, wie das am Donnerstag, diesmal im neuen Online-Format, so war.


 

Coronabedingt war die übliche Weihnachtspause etwas  länger. Und auch wenn wir uns schon freuen, unsere im Oktober erstmals getestete neue Location hoffentlich bald wieder zu beehren, sind wir doch total zufrieden mit der jüngst entdeckten GatherTown.

Für unsere Monatsversammlung im Jänner haben wir uns gedacht: „not another Zoom Meeting“ (was sich wohl jede*r mittlerweile im Lockdown denkt ;)) und daher entschieden, unsere Sisters* virtuell über die Plattform „Gather“ zu treffen.

Was kann frau unter „Gather“ verstehen?

Gather oder gather.town ist ein Online-Konferenztool wie Zoom, sieht optisch jedoch sehr anders aus und ist interaktiver. Das Theme erinnert an ein Computerspiel der 90er Jahre, verpixelt und retro, aber deshalb auch schon wieder spannend und trendig.

Jede Besucherin* ist in Form eines Avatars dargestellt, mit dem sie anhand der Pfeiltasten durch den virtuellen Raum wandern kann, der von den Organisatorinnen* individuell erstellt worden ist. Auf diese Weise kann frau sich mit denjenigen Gästen* über Videochat unterhalten, deren Avatare sich in unmittelbarer Nähe befinden. Alle anderen, die weiter weg sind, werden ausgeblendet. Unser virtueller Raum bestand aus einer Bar, einem Kamin und mehreren Thementischen zum späteren Zusammensetzen und Plaudern.

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Vorstellungsrunde

Wir haben mit einer kurzen Vorstellungsrunde gestartet – dafür haben sich zu Beginn alle im oberen linken Bereich vor dem Kamin versammelt. Die Personen, die auf den roten Sesseln vor dem Kamin Platz genommen hatten, waren im ganzen Raum zu hören.

Erstmal wurde das Tool schnell erklärt und anschließend über die Sorority gesprochen – für was sie steht und was sie als Verein leistet. Danach hat sich, wie bei den MVs üblich, jede Gästin* kurz persönlich vorgestellt und mit den anderen geteilt, in welchem Bereich sie tätig ist, ob sie beruflich etwas sucht oder anzubieten hat.

Plauderecken

Nach der Vorstellungsrunde haben wir uns auf verschiedene Thementische verteilt, bei denen eine Gruppe von bis zu sechs Personen zusammensaß und eine Konversation im kleinen Rahmen führte. Es gab unter anderem die Bar, wo Informationen über eine Sorority-Mitgliedschaft geteilt wurden, den Mothers Tisch, wo Austausch über Themen wie Mutterschaft und Erziehung stattfand, den Rant Tisch, an dem sich Leute über aktuelle gesellschaftliche Themen aufregen konnten, sowie diverse andere Tische an denen Sisters* zusammenkamen und ihre Ideen und Ansichten ausgetauscht haben.

Alles in allem war es mal eine völlig neue Art der Monatsversammlung, die von Anfang an – trotz unbekannter Technik – wunderbar funktioniert und einen positiven Eindruck beim Verlassen des modernen Retro-Online-Raums hinterlassen hat.

Wie du siehst, es wird nie langweilig bei uns 😉 Solidarity, Sisters!