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SUMMARY:THE:Salon Sorority X Jacqueline Harpman
DESCRIPTION:THE:Salon Sorority X Jacqueline Harpman\n\nIch\, die ich Männe
 r nicht kannte\n  \nIn ihrem meisterhaften\, dystopischen Roman „Ich\, 
 die ich Männer nicht kannte“ (Originaltitel: Moi qui n'ai pas connu les
  hommes\, 1995) entwirft die belgische Autorin Jacqueline Harpman ein radi
 kales und tief berührendes Gedankenexperiment über Weiblichkeit\, Isolat
 ion und das Wesen des Menschseins.\n  \nDie Geschichte beginnt in der ab
 soluten Enge: Vierzig Frauen leben seit Jahren gefangen in einem unterirdi
 schen\, sterilen Käfig\, bewacht von stummen\, unnahbaren Männern\, die 
 ihnen nur das Nötigste zum Überleben geben. Unter ihnen befindet sich di
 e namenlose Erzählerin. Als jüngste der Gruppe unterscheidet sie sich fu
 ndamental von den anderen: Sie hat keinerlei Erinnerungen an die Zeit vor 
 dem Käfig. Sie kennt keine Natur\, keine gesellschaftlichen Strukturen\, 
 keine Zärtlichkeit und – wie der Titel bereits andeutet – keine Männ
 er als menschliche Gegenüber\, sondern nur als gesichtslose Wärter.\nAls
  ein plötzlicher Alarm die Wärter zur Flucht zwingt und die Käfigtür o
 ffenbleibt\, gelingt den Frauen der Ausbruch. Doch die vermeintliche Freih
 eit entpuppt sich als eine ganz neue Form der Isolation.\nEin leiser\, abe
 r erzählerisch gewaltiger Roman über eine weibliche Schicksalsgemeinscha
 ft. Er stellt die zeitlose Frage\, was vom Menschen übrig bleibt\, wenn m
 an ihm jegliche Kultur\, Geschichte und Wärme entzieht – und zeigt glei
 chzeitig\, dass selbst in der absoluten Sinnlosigkeit das Bedürfnis nach 
 Bindung und gegenseitigem Halt das Letzte ist\, was uns verlässt.\n  \n
 Let´s talk about it!\n\n\n\n\n\n  \n»Harpmans Buch kann als Variati
 on von Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ (ein Fall extremer patri
 archalischer Gewalt) gelesen werden\, als antifeministische Beschreibung d
 essen\, wie Frauen Männer brauchen\, um zu überleben\, als Geschichte ei
 ner Gruppe von Überlebenden in einer postapokalyptischen Landschaft\, als
  Bekräftigung der Notwendigkeit\, seine Geschichte zu erzählen\, […] s
 chließlich als Echo der Auschwitz-Erfahrung der Autorin. Das Geniale an d
 iesem Buch ist jedoch\, dass es zwar mit all diesen möglichen Hintergrün
 den spielt\, aber voller Details ist\, die jede dieser Lesarten zunichtema
 chen. Es gibt keine Erklärung dafür\, was wirklich vorgefallen ist\, nur
  die Beschreibung wachsender Verzweiflung und Einsamkeit.« - Slavoj Žiž
 ek\n\n\n\n\nJacqueline Harpman\, 1929 in Etterbeek\, Belgien\, geboren\, i
 st eine der großen Stimmen der französischsprachigen Literatur des 20. J
 ahrhunderts. Ihre Familie musste vor den Nationalsozialisten nach Casablan
 ca fliehen und konnte erst nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren. Na
 ch einem Studium der französischen Literatur begann sie eine Ausbildung z
 ur Ärztin\, die sie jedoch aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung nicht abs
 chließen konnte\, und wandte sich dem Schreiben zu. Im Jahr 1980 machte s
 ie ihren Abschluss als Psychoanalytikerin. Harpman schrieb über 15 Romane
  und gewann zahlreiche Literaturpreise.\n\n  \n\nHier geht es zur Anmeld
 ung\n \n\nWir bitten ausdrücklich darum\, dass alle Interessierten das B
 uch im Vorhinein bereits gelesen haben\, da es im Buchclub darum geht\, si
 ch über den Inhalt auszutauschen und in der Runde zu diskutieren.  \n\n
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