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Bohème, oida! 1 Jahr femtrails

Die Kunst- und Kulturreihe der Sorority „femtrails“ wird ein Jahr alt! Da gibt es natürlich einiges zu feiern: Screenings, Lesungen, eine Club-Reihe im Elektro Gönner, eine Performance-Reihe im Spektakel, ein Sorority-Gastspiel auf der Diagonale 2016 in Graz, die feministische Weltverschwörung…

Abgesehen von der unvermeidlichen Selbstbeweihräucherung wollen wir zum Geburtstag die Diskussion auf die blinden Flecken des Ziels von „femtrails“, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen sichtbar zu machen, legen: Was bedeutet es, wenn wir in der Kulturarbeit von kritischer Diversitätspraxis sprechen? Welche Ausschlussmechanismen und Zugangsbarrieren wirken im Kunst- und Kulturfeld und wie können Diskriminierungsformen intersektional, sich überschneidend und zusammenwirkend, gedacht werden? Was bedeutet dies für die eigenen Haltungen und Positionierungen in der Konzeption von Veranstaltungen, in der Zusammenarbeit im Team oder der Arbeit mit Zielgruppen?

Zum feierlichen Anlass (ohne Festakt) diskutieren
Therese Kaiser und Katharina Brandl (Sorority) mit
Kadiatou Diallo (freie Kuratorin und Vermittlerin aus Kapstadt),
Ulli Mayer (IWK, Lehrgangsleitung „kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur) und
Günay Oezayli (Koordinatorin “Akademie geht in die Schule”).

Wann? 25.1.2017, 19 Uhr
Wo? Spektakel, Hamburger Straße 14, 1050 Wien
Freier Eintritt / Facebook-Event
all genders welcome!
Barrierefrei zugänglich

organisiert von Ulli Mayer (IWK) und Katharina Brandl (Sorority)

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Kadiatou Diallo lebt und arbeitet als freischaffende Kuratorin, Vermittlerin und Kulturschaffende in Kapstadt. Ihr akademischen Hintergrund ist in pädagogischer Psychologie und bildender Kunst. Zusammen mit der Dominique Malaquais leitet sie seit 2008 “SPARCK – Space for Pan-African Research, Creation and Knowledge“, eine unabhängige und multi-lokale Plattform von experimentellen und multidisziplinären Kunstkollaborationen, Konversationen und Publikationen, die spekulativem, urbanem Schaffen in einem afrikanischen Kontext nachgehen. Seit 2013 produziert Kadiatou den Podcast „Artists on Africa“, in dem Künstler_innen aus und in Afrika über die vielschichtigen Aspekte ihrer Praxis zu Wort kommen. Zur Zeit ist sie Stipendiatin im Atelier Mondial und Gastkuratorin im Ausstellungsraum Klingental in Basel, wo sie soeben ihr Projekt „SCH“ präsentiert hat, in dem es um Schweigen und Verschwiegenes in der Schweiz geht.

Ulli Mayer ist regelmäßig in der Konzeption und Organisation diverser Projekte im Kunst- und Kulturbereich sowie in queer-feministischen Netzwerken verstrickt; Lehrgangsleitung “kritische Diversitätspraxis in Kunst und Kultur” am Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) in Wien; Kunstvermittlerin beim steirischen herbst in Graz; Obfrau des Vereins pink noise. Verein zur Förderung feministisch popkultureller Aktivitäten und Initiatorin des pink noise Girls Rock Camp in Niederösterreich.

Günay Özayli ist Bildungswissenschaftlerin, Doktorandin und Mitarbeiterin im Projekt „Die Akademie geht an die Schule“ an der Akademie der bildenden Künste Wien. Neben diesen Tätigkeiten unterrichtet sie als externe Lehrende und Workshopleiterin an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen in Österreich. Der Fokus ihrer Forschung liegt neben Ausschlüssen in Bildungsinstitutionen im Kontext von Sprache und Migration im Themenfeld rassismuskritischer und antidiskriminatorischer Praxis und Reflexion.

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